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3 January 2015 22:26

Die Rettung der Weisen

"Meuterei!", erklang es auf Deck und riss Carashtar aus dem Schlaf.
Im nächsten Moment waren Schreie und Waffengeklirr zu hören - auf Deck, unter Deck, überall.
Carashtar verhedderte sich in der Hängematte und plumpste unsanft auf die rohen Planken der Kajüte.
"Was machst du für einen Krach?", nuschelte Melinquor aus der zweiten Hängematte, und in der dritten grunzte Bamfadar.
Wie konnten die zwei nur so tief schlafen? Mittlerweile hatte er die schlimmsten Tage der Seekrankheit überstanden und ihm wurde nicht mehr bei jedem Schwanken übel, aber das ... Das war unglaublich.
Noch während sich Carashtar aufrappelte, wurde die Tür aufgerissen. Ein bleicher Sklave stürmte herein. "Ihr müsst sofort von Bord!", rief er. "Wir übernehmen das Schiff. Meine Kameraden auf Deck sind schon völlig in Raserei, sie töten jeden, der sich bewegt!"
Ruckartig sprangen Melinquor und Bamfadar aus den Hängematten. "Was?", fragten sie unisono.
"Wir wehren uns endlich gegen unsere Unterdrücker! Ein mutiger Taernier hat uns geholfen, unsere Fesseln zu lösen", rief der Sklave. "Doch ihr seid nur Passagiere. Und deshalb warne ich euch. Ihr müsst sofort verschwinden. Öffnet das Bullauge und springt ins Wasser. Bis zur Küste ist es nicht weit. Mehr als euch warnen kann ich nicht. Und nun macht, dass ihr verschwindet!"
Melinquor hatte schon das Bullauge aufgerissen und zwängte sich hindurch. Im nächsten Moment erklang ein Platschen.
Als nächstes floh Bamfadar.
Carashtar schaute sich noch einmal um. Sie waren auf einer Mission, einer heiligen Mission ... Sie konnten unmöglich die Geschenke zurücklassen! Doch das Gold war zu schwer. Also stopfte sich Carashtar wenigstens ein paar Handvoll Weihrauchharz und Myrrhe in den Beutel. Danach machte er sich daran, durch die Luke zu kriechen.
Das Wasser war kalt! Hustend und nach Luft schnappend schwamm Carashtar, so schnell er konnte, der rettenden Küste entgegen. Zum Glück gab es hier keine gefährlichen Meeresbewohner.
Als er schließlich an Land kroch, war er einer Ohnmacht nahe. Auf einer steilen Klippe in der Nähe ragte ein Turm in den Himmel, doch der Felsen war zu steil. Den Aufstieg konnten sie nicht bewältigen.
"Und was machen wir jetzt?", fragte Melinquor nach einer halben Ewigkeit. "Wir haben keine Kamele mehr, besitzen nur noch das, was wir auf dem Leibe tragen, und unsere Geschenke sind an Bord geblieben. So können wir unsere Reise doch nicht fortsetzen!"
"Doch!", widersprach Carashtar und zog das Harz hervor. "Wenigstens das habe ich gerettet. Und nur, weil wir nicht in den prachtvollsten Kleidern erscheinen können, ist es kein Grund, dem Stern nicht noch weiter zu folgen."
"Nun gut", mischte sich nun auch Bamfadar ein. "Ich bin auch dafür, dass wir unsere Reise fortsetzen. Aber dazu brauchen wir ein Schiff. Und keiner von uns weiß, wo der nächste Hafen ist. Oder?"
Die anderen schüttelten niedergeschlagen den Kopf.
"Dieses Land scheint ganz anders als alles, was wir kennen", fuhr Bamfadar fort, wobei er eine aufgeweichte Pergamentrolle zutage förderte, die unter seinem Kaftan verborgen gewesen war. "Wir müssen sehr vorsichtig sein, um nicht wieder mitten in einer Revolte zu landen. Deshalb werde ich einen Zauber wirken, der uns unsichtbar macht. Und dann werden wir aufbrechen, jeder in eine andere Richtung. Jeder sucht nach einem Hafen oder einem vertrauenswürdigen Menschen. Wenn wir einen Hafen finden, finden wir auch eine Möglichkeit, weiterzureisen."
Carashtar und Melinquor nickten. "Solange es nicht wieder einen Sklavenaufstand gibt ...", fügte Melinquor hinzu.
"Die Sklaven haben Recht", entgegnete Carashtar bestimmt. Was ihnen angetan wurde, war gegen ihren Willen. Und wenn wir am Ziel unserer Reise sind, wie sollen wir rechtfertigen, dass wir Sklaven ausgenutzt haben, um unsere Reise hinter uns zu bringen? Ihr werdet sehen, es ist das Beste so."
Bamfadar hob die Hand und sprach die seltsamen Worte, die auf dem Pergament geschrieben standen. Dann fügte er hinzu: "Du, Melinquor, gehst nach Osten. Carashtar und ich werden nach Westen aufbrechen. Die Gegend dort erscheint mir vielversprechend."




Liebe Community!

Die drei Weisen sind unterschiedlich weit in das fremde Land vorgedrungen. Noch immer sind sie unsichtbar, hungrig und zum Umfallen müde. Helft ihnen und weist ihnen den rechten Weg!
Carashtar rastet bei der Alten Frau im Dorf, Bamfadar haben seine Kräfte bei Hoberl verlassen und Melinquor kann keinen Fuß mehr vor den anderen setzen, seit er bei Carlos im Fischerdorf angekommen ist.
Doch alle drei Weisen sind nach wie vor unsichtbar! Wie könnt Ihr ihnen also den Weg zeigen? Ganz einfach: Bildet einer Kette! Diese Ketten müssen jeweils vom Hafen ausgehen und zur Alten Frau im Dorf, zu Hoberl im Sumpf und zu Carlos im Fischerdorf reichen. Stellt Euch so auf, dass ihr Euren Vorder- und Hintermann gerade noch seht, an Übergängen postiert einen Spieler jeweils vor und hinter dem Übergang.
Natürlich winkt euch für Eure Hilfe auch eine kleine Belohnung. Also trommelt alle Freunde und Gildenkameraden zusammen, damit die Ketten lang genug werden! Versammelt Euch am Dienstag, den 06. 01. 2015, um 20.00 Uhr am Hafen von Trentis. Wir freuen uns auf Euch!

Viel Spaß wünscht
Euer Taern-Team

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6 January 2015 21:05

Liebe Community,

wir möchten Euch den Ausgang unseres Events nicht vorenthalten. So sahen die 3 gewünschten Ketten an Spielern aus:

Hafen zur Alten Frau im Dorf


Hafen zu Hoberl


Hafen zu Carlos im Fischerdorf


Dank Eurer Hilfe konnten die 3 Weisen dann den Hafen finden:



Das sicherte Euch im Anschluss ein Doppel-EXP-Event, das bis 22 Uhr läuft!

Wir wünschen Euch eine reiche Ausbeute an Erfahrungspunkten!
Euer Taern-Team

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