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30 May 2017 22:40

Taern - Blut.Tod.Vergeltung. - schließt am 30.07.17 seine Tore


"Mylord! ... Sie kommen! Sie sind bereits auf dem Weg und uns bleibt nur wenig Zeit!"


Der König von Taern - Kendall - blickte zum Fenster hinaus. Der Krieg währte nun schon einige Jahre. Eigentlich war es zu erwarten, dass eine der beteiligten Parteien irgendwann auf die Entscheidung drängen würde. Immerhin wurden die Ressourcen langsam auf allen Seiten knapp.
Unglücklicherweise waren es die Utorianer, die die Entscheidung des Krieges erzwingen wollten. Oder war es ein Zeichen, dass ihre Armee kurz vor dem Zusammenbruch stand? Ein letzter verzweifelter Akt, den hartnäckigen Widerstand der Taernier und deren Verbündeter zu brechen? Kendall wusste es nicht. Er drehte sich wieder zu seinen Genossen um: Friedhelm, Peter Volsuner und Varhorn. Diese diskutierten weiterhin sehr hitzig, was es nun zu tun galt.

"Wir müssen die Bürger in Sicherheit bringen!!! Es kann nicht sein, dass die Einwohner von Trentis diesem unseligen Krieg zum Opfer fallen, den sie nicht einmal begonnen haben!", rief Friedhelm aufgewühlt und voller Sorge. Der Späher, der vor wenigen Stunden die schreckliche Nachricht überbracht hatte, berichtete, dass die Utorianer mit ihrer gesamten Streitmacht an der Küste zu Burg Gastlehof gelandet waren. Von dort aus hatten sie begonnen, Trentis langsam einzukreisen. Es sah so aus, als wollte die Armee der Utorianer nun jede Stadt einzeln angreifen und dem Erdboden gleichmachen.

"Dafür haben wir keine Zeit mehr! Und wohin sollen wir sie bringen?", entgegnete Varhorn genervt. Lieber hätte er die Verteidigungsmaßnahmen der Stadt diskutiert, anstatt sich über den Verbleib von Bürgern zu streiten. Peter sah sich mürrisch in der Runde um: "Na, jedenfalls nicht in meinen Leuchtturm! Da ist kein Platz für ..." Varhorn schnitt ihm energisch das Wort ab: "Es hat doch eh keinen Sinn. Wenn Trentis fällt, ziehen die Utorianer weiter zur nächsten Stadt." "Und wenn wir alle auf die Schiffe bringen und fortsegeln?", Friedhelm war verzweifelt. Es musste doch einen Weg geben, seine Bürger zu retten.

"Nein!" Ein ruhig, aber bestimmt gesprochenes Wort, das von Kendall stammte: "Nein, ich will nicht noch einmal fliehen müssen. Wir sehen doch, wohin uns das gebracht hat." Er sah sie alle an: "Lasst uns diesen Krieg hier ein und für alle Mal beenden. Ich bitte euch darum." Kedalls Haupt war gesenkt. Er wusste, wie viel er von seinen Verbündeten verlangte, und das er eigentlich nicht in der Position war, weitere Wünsche und Bitten zu äußern.

Doch unverhofft erhielt er Unterstützung. "Das denke ich auch", sagte Varhorn mit ernster Miene. "Ich denke, wir sollten die Bürger informieren, ihnen sagen, was sie erwartet, wenn sie hier in Trentis bleiben und ihnen die Wahl lassen, ob sie kämpfen oder fliehen wollen."
"Warum denn die Wahl lassen? Verpflichte sie doch gleich alle!", brummte Peter, kassierte dafür aber sogleich einen finsteren Blick von Friedhelm: "Weil es keine Soldaten, sondern Zivilisten mit Mistgabeln sind!", fauchte er. "Manche von ihnen wollen vielleicht nicht von irgendeinem Utorianer aufgespießt werden, sondern ihr Heil in der Flucht suchen." Friedhelm wirkte, als würde er jeden, der ihm zu widersprechen wagte, persönlich am nächsten Dachbalken aufknüpfen.
"Das sehe ich auch so. Allerdings kann jede gut und zur rechten Zeit geschwungene Mistgabel im Kampf hilfreich sein", fügte Varhorn gelassen hinzu.
"Also ist es beschlossene Sache. Wir stellen uns den Utorianern hier zur entscheidenden Schlacht", fasste Kendall zusammen und beendete damit die erste Runde des Kriegsrates.

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31 May 2017 14:27

Fast stündlich trafen Berichte über die aktuelle Position der utorianischen Armee ein. Die Invasoren kamen nur langsam voran, da das Gelände rund um Trentis unwegsam war. Zwischenzeitlich hatten sie sogar ihr großes Kriegsgerät zurücklassen müssen, da es entweder nicht über steile Berghänge transportiert werden konnte, in Sümpfen einfach versank oder von der Brandung ins Meer gezogen wurde. So litt die Armee von Utor zwar auf dem Weg zur Schlacht, ließ sich aber dennoch nicht aufhalten.

Zeitgleich entwickelte Trentis sich zu einem wahren Bollwerk. Nur wenige Einwohner hatten die Stadt verlassen. Die Meisten entschieden, mit und für ihre taernischen Freunde zu kämpfen, egal zu welchem Preis. Kleine Katapulte wurden auf den Stadtmauern in Stellung gebracht, tonnenweise Steine dafür herangeschleppt. Auf den wenigen Türmen der Stadtmauer wurden Ballisten befestigt und mit schweren Bolzen geladen. Schmiede und Schreiner arbeiteten Stunde um Stunde und bauten nun statt Werkzeug und Möbel, Waffen in allen Formen und Größen. Jeder, der irgendetwas zu den Kriegsvorbereitungen beitragen konnte, war Tag und Nacht auf den Beinen.
Es würde erst wieder Ruhe und Frieden geben können, wenn die Utorianer besiegt waren.

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1 June 2017 21:28

General Varhorn stand auf dem großen Marktplatz von Trentis inmitten aller Kampfeswilligen. Er hatte sich in den letzten Tagen zur führenden Kraft dieser Schlacht entwickelt, hatte alle zu noch mehr Einsatz angespornt, versucht Mut zu machen, aber dennoch nichts Unmögliches versprochen. Er wusste, dass seine Krieger, ob Soldat oder Bauer, schon von den Vorbereitungen ausgelaugt waren und doch konnte er ihnen jetzt nur wenig Ruhe gönnen.
"Die Utorianer haben unsere Tore fast erreicht! Sie sind noch einen Tagesmarsch entfernt!" Er schrie nicht, grollte aber doch mit so durchdringender Stimme, dass ihn jeder auf dem Platz hören konnte: "Ich weiß, ihr seid erschöpft. Ich weiß, ihr habt in den vergangenen Tagen Großes geleistet, doch ist die Pause, die wir uns gönnen dürfen, nur kurz! Schon morgen werden wir uns dem Feind Auge in Auge gegenüber sehen. Dafür müssen wir so ausgeruht sein, wie es nur möglich ist. Geht nun und erholt euch! Ruht euch aus, und sammelt Kraft." Da die Menge sich kein Stück bewegte und Varhorn teilweise in fragende Gesichter sah, brüllte er nun doch: "GEHT SCHLAFEN!" Damit riss er die Anwesenden aus ihrer Lethargie. Wer konnte es ihnen verübeln? Erst hatten sie Tage ohne Pause geschuftet und nun verlangte man plötzlich, dass sie sich schlafen legten.

Auch zwei kleine Mädchen verschwanden daraufhin. Sie hatten auf einem Dach gesessen und der Ansprache gelauscht. "Meinst du, wir können gegen die Utorianer gewinnen?", fragte die Eine. "Hätten unsere Eltern uns hier gelassen, wenn sie nicht daran glauben würden, dass wir zumindest eine Chance haben?", entgegnete die Andere.


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2 June 2017 21:44

~ Die Ruhe vor dem Sturm ~


Am Morgen darauf kamen die ersten Utorianer in Sicht. Sie bezogen in einiger Entfernung zur Stadt Stellung und begannen sich zu sammeln. Mehr und mehr ihresgleichen erschienen im Laufe der folgenden Stunden an den Waldrändern und auf Lichtungen rund um Trentis. Es waren Hunderte, denen sich die Taernier und ihre Freunde nun gegenüber sahen.

Varhorn widmete sich den letzten Vorbereitungen: er hatte die besten Krieger um sich versammelt und verteile Kommandos: "Celetra, du und der Renshi Xen Sho sichern das Osttor. Ich erwarte hier den schwächsten Angriff, außerdem seid ihr gut mit Katapulten und einer Balliste ausgestattet. Nutzt die Bogenschützen auf den Stadtmauern und versucht, so viele Utorianer wie möglich, schon aus der Ferne zu erledigen. Umso weniger müsst ihr im direkten Kampf töten", wies er die beiden an. "Außerdem wird euch Gwanfar, der Druide, begleiten. Er ist ein ebenso guter Kämpfer wie ein Heiler. Ich hoffe, ihr werdet seine Fähigkeiten nicht zu sehr beanspruchen müssen".
"Jawohl General!" Celetra wandte sich um, um ihre Truppenteile zu sammeln und machte sich daran, sie in Stellung zu bringen. Das war der einfachste Teil, nun wandte Varhorn sich dem nächsten Problem zu.
"Brenda und Rhona, zu mir!", befahl er in barschem Tonfall. Er wusste, dass die folgenden Gespräche nicht leicht werden würden, da er die beiden Damen und ihre Eigenheiten nur zu gut kannte. Dennoch waren sie die optimale Kombination. "Ihr beiden übernehmt den Schutz des Westtores."
"Waaaaas? Warum muss ich mit der blöden Sumpfhexe zusammen?", jaulte Brenda sofort los. "Die steht nur im Weg rum, bekommt aber nix tot!", beschwerte sie sich weiter. "Ach, sei du doch mal ganz leise, du Brandblase. Immerhin kann ich Freund und Feind unterscheiden. Bei dir geht ja immer gleich ALLES in Flammen auf, egal was ist!", blaffte Rhona ungehalten zurück. "Besser das, als erstmal den Feind um nen Stückchen von ihm bitten zu müssen, damit man überhaupt angreifen kann. Du und deine Püppchen ..." "Pah du und dein Feuer! Wenn es regnet, ist es finster und kalt bei dir ..." Varhorn stand inmitten des Gezänks und rieb sich die Schläfen. Langsam kroch seine linke Augenbraue hoch und eine Ader trat auf seiner Stirn hervor: "RUHE!", brüllte er und schon verstummten die beiden. "BITTE!", fuhr er genervt fort, "nehmt genau diese Energie, diesen Zorn, und setzt ihn gegen die Utorianer ein. Dann haben wir bereits gewonnen. Wenn ihr den heutigen Tag überlebt, könnt ihr euch ab morgen wieder in aller Ruhe die Augen auskratzen, doch heute steht ihr auf der gleichen Seite!"
"Aber ... ", holten die beiden Frauen zeitgleich Luft, doch Varhorn hob schweigend einen Arm und bedeutete ihnen, sich in Richtung Westtor zu begeben und dort auf ihre bemitleidenswerten Opfer zu warten. Auch diesen beiden folgte eine kleine Armee aus Bogenschützen und einigen eingeschüchtert wirkenden Pikenieren.



So wandte sich Varhorn an die letzten beiden Anwesenden: "Nun zu euch beiden. Ihr werdet den Hafen sichern. Ich erwarte dort keine großen Angriffe. Immerhin müssten die Utorianer dafür durch kilometerlange Sandstrände waten, was sehr unwahrscheinlich ist. Geht und haltet uns den Rücken frei." Damit drehte sich die blauhaarige Voodoopriesterin um, gefolgt von ihrem treuen Renshi mit dem knall orangen Haarschopf.

Wieder saßen die beiden Mädchen auf dem Dach und beobachteten das Geschehen, wie die Verteidiger von Trentis Stellung bezogen und auf den Beginn des Kampfes warteten. "Also am Osttor sieht es gut aus, am Westtor streiten sich zwei Frauen ... irgendwie auch abschreckend, und immerhin sind da noch viele Bogenschützen", analysierte die eine die Lage. Die andere stimmte ihr zu: "Ja, sieht ganz gut aus. Aber warum hat man nur die zwei Hanseln da zum Hafen geschickt? Wenn da was passiert, sind die doch vollkommen überfordert!?", konstatierte die andere. "Ja, schon komisch. Aber vielleicht haben die ja Superkräfte?", wunderte sich wieder das erste Mädchen. "Lass uns da mal lieber näher rangehen, falls die unsere Hilfe brauchen", sprach die Zweite voller Überzeugung und begann über das Dach zum nächsten zu klettern. Ihre Freundin sah ihr überrascht nach: "Unsere Hilfe? Wobei denn?", folgte aber dennoch.

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3 June 2017 19:07

~ Die letzte Schlacht ~


Nur eine Stunde später begann der Angriff am Osttor. Wie Varhorn erwartet hatte, gelang es Celetra und ihren Bogenschützen unter der Führung von Judgar, die Hälfte der Angreifer schon beim Erstürmen der kleinen Hügel vorm Tor, dem Erdboden gleich zu machen. Dutzende Utorianer blieben mit Pfeilen gespickt auf dem Weg liegen, doch es waren noch mehr als genug übrig, und so entbrannte ein heißer Kampf, in dem sich vor allem Astrid und Hansgar durch Taktik und gnadenlose Härte hervortaten.
Schon bald war das Schlachtfeld am Osttor übersichtlich und die Verteidiger hatten klar die Oberhand gewonnen.


Auch am Westtor hatte der Kampf begonnen, hier allerdings wesentlich härter und mit einigen etwas anderen Problemen. Brenda und Rhona hatten sich je zur linken und rechten Seite des Tores aufgebaut und sahen der Welle der Angreifer entgegen. Freundschaft geschlossen hatten sie natürlich noch immer nicht. Und auch keinen Waffenstillstand. Ganz im Gegenteil schien es so, als hätten die beiden Frauen sich zu einem persönlichen Wettstreit aufgerafft, wer denn mehr Gegner bezwingen würde. Und so walzte Brenda mit einer heftigen Flammenwand noch bevor der erste Pfeil abgeschossen wurde, bereits 15 Utorianer nieder und hinterließ nur Aschehäufchen von ihnen. Hämisch grinsend blickte sie zu Rhona hinüber. Diese schnaubte nur verächtlich. Sie zückte eine kleine Puppe und mehrere Nadeln. Dann fasste sie ein kleines Grüppchen mit acht Utorianern ins Auge, konzentrierte sich und stach dem Püppchen die Nadeln in ein imaginäres Herz. Die eben noch rennenden Utorianer rissen die Augen auf und brachen vor Schmerz keuchend zusammen. Rhona stach ein paar weitere Nadeln in das Püppchen und nur wenige Momente später wich das grässliche Jaulen und Wehklagen der Feinde gnädiger Stille. Rhonas hochmütiger Blick schoss zu Brenda zurück. Diese rümpfte die Nase und ließ nun einen Schild aus züngelnden Flammen um sich herum auflodern. Damit warf sie sich mitten ins Getümmel. Hierhin Flog ein Feuerball und hinterließ nur glühende Asche, dort schlug ein Meteor ein und erzeugte einen rauchenden Krater. Rhona reagierte ihrerseits auf die dreiste Herausforderung, konzentrierte sich und schaffte eine mentale Barriere um sich, die ihre nächsten Feinde völlig verwirrte. So geschützt stürzte auch sie sich den Utorianern entgegen und wütete schrecklich mit mehreren Püppchen zugleich unter ihren Feinden.
Brenda hielt sich die blanke Masse der Utorianer mit ihren Flächenbränden vom Hals. Dabei hatte sie noch genug Zeit, mit ihrer Kollegin zu zanken: "Also, ich hab jetzt schon 105 von denen platt gemacht. Und du so?", brüllte sie bemüht heiter über das Schlachtfeld. Aus dem Augenwinkel sah sie, dass Rhona von einer ganzen Horde Utorianer umstellt war. Sie entschied, dass Rhona nun dringend ihre Hilfe benötigte, und entließ eine weitere Feuerwalze, um sich einen Moment Ruhe zu verschaffen. War ja auch kein Wunder, wie sollte man hunderte Feinde auch mit einem Püppchen besiegen? Totkuscheln?!
Es war Rhona deutlich anzusehen, dass ihr ihre aktuelle Situation so gar nicht passte. Ihr Zorn hatte sich bereits ins Unermessliche gesteigert und als einer der Utorianer die Frechheit besaß, einen Stein nach ihr zu werfen, hatte Rhona die Nase voll. "JETZT REICHTS MIR ABER", schrie sie auf. Die kleine Puppe in ihrer Hand verging in einer Stichflamme schwarzen Feuers und alle an sie gebundenen Utorianer taten es ihr gleich. Damit aber nicht genug. Es entstand ein undeutlicher Schatten über Rhona. So wie die Utorianer fühlte auch Brenda eine plötzliche Veränderung des Kräftegleichgewichts und blieb dem Sturm, der sich über Rhona zusammenbraute fern. Der geisterhafte Schatten nahm nun mehr und mehr Form an, verwandelte sich von einem undeutlichen Wabern in eine skelettartige Gestalt mit einem Kapuzenumhang ... dann glühten plötzlich zwei tiefrote Augen unter der Kapuze auf und die Gestalt zog eine lange, geschwungene Sense, die verdammt scharf auszusah. Rhona ruhte inmitten der dunklen Aura, erst mit getrübtem Blick, doch dann fand sie ihren Fokus und blickte sich einmal reihum und die scharfe Klinge der Sense folgte ihrem Blick und hinterließ nur tote Körper auf ihrem Weg ...
Überrascht riss Brenda die Augen auf, denn diese Aktion kam unerwartet. Wer hätte ahnen können, dass die Sumpfhexe ihre Aggression so auszutoben verstand .. Brenda beschloss, Rhona vorerst nicht weiter zu ärgern. Nur um ganz sicher zu sein. Man konnte ja nie wissen.
Schon begannen die ersten Utorianer die Flucht zu ergreifen und rannten davon. Die beiden Frauen kämpften mittlerweile Rücken an Rücken und halfen sich gegenseitig. "Rhona, da versuchen welche abzuhauen, aber die bekomme ich noch!" Brenda hob eine Hand, doch noch während sie einen Funken vom Finger schnippte, schlug Rhona ihre Hand beiseite "Heeeey, was machst du?", fragte Brenda entrüstet. Rhona sah zu, wie der Funke ein dunkles, rauchendes Loch in die Rüstung eines anderen Utorianers schmolz. "Lass sie rennen", antwortete sie mit einem schrecklich bösen Grinsen im Gesicht. "Lass sie weglaufen und ihren Freunden erzählen, was hier schönes auf sie wartet!" Ein kalter Schauder lief Brenda über den Rücken, als sie in Rhonas Augen sah.

Unterdessen überwachte General Varhorn das Geschehen an den unterschiedlichen Fronten. Bisher war er mit dem allgemeinen Verlauf der Schlachten zufrieden, doch irgendetwas störte ihn. Anhand der Berichte, die ihm seine Späher brachten, hatte er die Armee der Utorianer auf wenigstens doppelt so groß geschätzt. Doch nun sah es fast schon zu einfach aus. Er trieb sein Pferd zu größerer Eile an, um von einem Schauplatz zum nächsten zu hetzen, fand jedoch seine eigenen Truppenteile leicht im Vorteil. Den Schutz des Hafens hatte er jedoch völlig aus den Augen verloren ...

"Oh Braaaaaagiiiii!", säuselte Shyera zuckersüß, "da drüben kommt noch einer angerannt." Sie zeigte seelenruhig auf einen weiteren heranstürmenden Utorianer. Als sie nicht sofort die ihrer Meinung nach angemessene Aufmerksamkeit erhielt, beschwerte sie sich: "Du musst mir schon zuhören, wenn ich dir sage, wo du den Hafen verteidigen sollst! Sonst wird das hier ja nie was".
Bragi, grade im direkten Kampf mit zwei Utorianern, schnaufte hingebungsvoll, verteilte je zwei heftige Tritte und schickte seine Angreifer damit auf die Matte. Dann wandte er sich schwer atmend Shyera zu: "Entschuldige", japste er, "ich dachte du hättest bemerkt, dass ich vorübergehend abgelenkt war. Woher kommt der nächste?" Shyera rollte mit den Augen: "Jetzt werd mal nicht frech! Und das sagte ich doch, da links. Und jetzt noch einer von rechts", wiederholte sie mit ungeduldigem Ton. Bragi stürzte sich auf die neuen Gegner und trieb sie mit Tritten und Schlägen zurück. Bei dieser Gelegenheit schlug er noch zwei kleine Goblins nieder, die grade versuchten, sich am Kampf vorbei zu stehlen. Im Hintergrund erklang erneut Shyeras ruhige Stimme: "Du musst dich schon ein bisschen mehr beeilen. Das werden immer mehr, die da kommen. Schau mal da, die sind schon in der Schlucht, die vom Hafen in die Stadt führt", stellte sie fest. "Bitte, könntest du mir beschreiben, was du siehst?", fragte Bragi mit leichter Verzweiflung und versuchte mittlerweile drei Gegner gleichzeitig abzufrühstücken. "Ich kann grade nicht gucken." Wieder antwortete Shyera mit einem leichten Schmollen: "Ach, jetzt interessiert sich der Herr wieder nicht für die Sachen, die ich ihm zeigen möchte ..." Bragi überlegte unterdessen, mit wem er sich am Ende des Tages lieber befassen wollte: 50 Utorianern oder einer enttäuschten, missgelaunten Shyera.
50 Utorianer waren das kleinere Übel, also tat er, was in seiner Macht lag. "Nein, nein, schau nur, ich gucke hin!", demonstrativ sah er in die Schlucht des Hafens und die Unmengen von Utorianern. Seine Unaufmerksamkeit brachte ihm eine Reihe scheppernder Schläge gegen Kopf und Brustpanzer ein, die ihn zurücktaumeln ließen. Es gelang ihm nur mit einiger Mühe, Shyera nicht auch noch umzureißen. Diese kommentierte das Geschehen: "Also ausgerechnet in dem Moment die Aussicht zu genießen, war jetzt nicht so klug oder?" Mit einem leichten Stoß schubste sie Bragi wieder den Utorianern entgegen. "Na, los jetzt. Ich hab heute noch mehr zu tun!" Bragi begann nun richtig unter den Utorianern zu wüten, es gelang ihm sogar, sie wieder ein Stück zurückzutreiben, doch mussten sie sich der Wahrheit stellen. "Shyera, wäre es dir möglich, eventuell ein klein wenig mitzuhelfen?" Ein geworfener Goblin krachte in eine Gruppe heranstürmender Utorianer und riss wenigstens zwei von ihnen zu Boden. "Es sind doch mittlerweile sehr viele hier und ewig kann ich sie nicht aufhalten", japste er. "Ohhh, ja warte", antwortete sie voller Freude. "Ich versuch mal was...aber wehe, mein Püppchen geht dabei kaputt!"
Für einen winzigen Moment schöpfte Bragi Hoffnung: "Und wenn, besorg ich dir ein neues, viel schöneres.." Doch auch nach zwei Minuten hatte sich die Lage nicht wirklich verbessert und von Shyera schien keine Reaktion zu kommen. In einer kurzen Atempause, so dachte Bragi zumindest, drehte er sich herum, um zu sehen, was sie da still und heimlich trieb. Das war die Gelegenheit, auf die ein Kobold gewartet hatte. Er riss einen langen Dolch hervor und stürmte Bragis ungeschütztem Rücken entgegen. Der Renshi konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren ...

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4 June 2017 15:53

Es blitzte in Shyeras Augen, und heftiger Zorn entlud sich in das kleine Püppchen in ihrer Hand. Der Kobold erstarrte keinen halben Meter von Bragi entfernt, der Dolch kratzte schon fast über den Rückenpanzer des Renshis. Der Kobold und auch einige umstehende Utorianer griffen sich röchelnd an die Kehlen. "Niemand fasst mein Spielzeug an und wenn es einer kaputt macht, dann bin ich das!", grollte Shyera mit unbändiger Wut in der Stimme. "Bragi, komm da sofort weg!", kommandierte sie und ließ die Horde der Utorianer nicht aus den Augen. Er tat wie geheißen, dankbar für die Pause, die ihm vergönnt war...

Auf der Stadtmauer hinter ihnen hatte sich zeitgleich ein anderes kleines Drama abgespielt.

Klea und Hanje hatten den Verlauf des Kampfes in der Schlucht zum Hafen aufmerksam beobachtet. Sie waren erstaun gewesen, wie gut sich die beiden einzigen Kämpfer dort unten für lange Zeit geschlagen hatten, auch wenn es so aussah, als würde der Mann die Arbeit erledigen und die Frau ihm nur moralischen Beistand leisten.
"Das können die beiden doch niemals allein schaffen", sinnierte Klea. "Jaaaa. Aber warum kommt denn keiner von den anderen helfen?" Hanje sah sich suchend nach Unterstützung um, fand aber keine Truppenteile, die zur Rettung herbeistürmten. "Komisch!" Klea war kein Mensch für tatenloses Zusehen: "Vielleicht sollten wir den Beiden helfen?", grübelte sie. Hanje sah sie ungläubig an: "Wir beide? Wir sind noch Kinder. Was sollen wir denn ausrichten?" Klea rollte mit den Augen: "Du bist doch sonst so schlau. Lass dir halt was einfallen?!" Das passte Hanje nicht: "Du bist doch die Kreative von uns! Du hast doch dauernd die komischen Ideen! Ich bin für Logik und so zuständig", maulte sie und starrte auf die Schlucht und die Geröllhalden an den oberen Rändern. "Hmmm, Logik ... ", sinnierte sie, während Klea im Hintergrund rumnörgelte ...
"Klea, schau!" Hanje zog sie zu sich und zeigte auf die Schotterhaufen. "Siehst du die ganzen Steine? Was wäre, wenn die ins Rollen geraten?", fragte sie ihre Freundin. Diese schaute sich das ganz genau an: "Ich nehme an, sie würden in die Schlucht stürzen? So wie der eine Stein da schon über die Klippe ragt, kann der gar nicht anders." "Ja und wenn der weg ist, rauschen vielleicht noch ein paar mehr dieser Brocken da runter", beendete Hanje den Gedanken. Beide sahen sich an und wussten, dass sie sich einig waren. "Wir müssen irgendwie die Steine losbekommen! Aber wie?", rief Hanje aufgeregt. "Hmmm, wir können da nicht einfach hin spazieren, aber sooo weit weg ist es auch nicht und du kannst gut zielen ..." Klea begann hektisch ihre Kleidung zu durchsuchen, um dann mit einem triumphalen "Aha!" eine Zwille zu präsentieren. "Kann das klappen?", fragte sie hoffnungsvoll an Hanje gewandt.
Hanje war völlig aus dem Konzept gebracht und reagierte entsprechend überrascht: "Äh... ja ich glaube schon." Fassungslos starrte sie Klea an. "Aber wieso hast du ne Zwille??? Du triffst doch nie irgendwas, und wenns nur einen Meter entfernt ist!" Klea war beleidigt: "Und? Kein Grund sowas nicht zu haben. Außerdem ärgern mich die Jungs nicht, wenn sie mich damit sehen", verteidigte sie ihre ungewöhnliche Kriegsausrüstung. "Das ist alles? Meine Güte!" Hanje schnappte sich die Zwille und wandte sich der Schlucht und den Geröllhalden zu. Sie konzentrierte ihren Blick auf einen Felsen nahe am Abhang und hielt eine offene Hand in Richtung von Klea: "Gib mir einen Kiesel, ich glaube, ich weiß genau, wohin ich zielen muss..."
Als keine Reaktion erfolgte, schaute Hanje wieder zu Klea. Diese stand mit leicht gerötetem Gesicht da und hatte den Blick gesenkt. "Hab keinen", murmelte sie leise.
"WIE, DU HAST KEINEN?? Ist das dein Ernst jetzt?" Panik erfasst Hanje. War ihre grandiose Idee zum Scheitern verurteilt, weil ein paar Steine fehlten? "Du hast es doch selber gesagt, ich treffe eh nix. Warum sollte ich Steine mit mir rumschleppen?", verteidigte sich Klea verlegen. "Aber du hast doch gesagt, wenn die Jungs dich damit sehen ..." Hanje brach mitten im Satz ab, als ihr alles klar wurde. "Es reicht, wenn die Jungs dich mit dem Ding SEHEN? Du hast das Teil nie benutzt?", fragte sie Klea mit weit aufgerissenen Augen. "Nö. Naja, einmal hab ich einen der Jungs damit gehauen, aber das zählt wohl grade nicht ...", kam die einfach Antwort. "Unglaublich." Hanje schüttelte den Kopf, dann widmete sie sich wieder ihrem Plan: "Komm schnell, wir müssen Kiesel finden!"
Keine Minute später kam Klea mit einer ganzen Hand voller großer und kleiner Steinchen wieder angerannt: "Sind die gut?? Ich kenne mich damit nicht aus", sagte sie und streckte Hanje ihren Fund entgegen. Diese schaute sich die Auswahl an und pickte einen heraus. "Ja, die sind super!" Sie zielte auf eine Stelle mit einem kleinen Stein, der viele andere zu stützen schien. Ihr Kiesel schoss von der Zwille los, verfehlte das Ziel aber knapp. "Verdammt!", fluchte Hanje. "Es ist sooo weit weg", flüsterte sie. Klea stand ganz ruhig neben ihr. Es war eine der seltenen Gelegenheiten, in denen sie versuchte ganz still und ruhig zu sein. "Konzentriere dich. Du hast nicht alle Zeit der Welt, aber mach ganz in Ruhe. Du kannst das schaffen", sagte sie, um dann ganz zu verstummen.
Noch einmal pickte sich Hanje einen kleinen Kiesel. Er hatte Einschlüsse in unterschiedlichsten Formen und Farben. Sie spannte die Zwille mit dem Geschoss, zielte und hielt dieses Mal den Atem an. Dann ließ sie los.

Der Kiesel schoss auf gerader Flugbahn seinem Ziel entgegen und traf es. Nichts geschah. Klea und Hanje heulten schon vor Kummer auf und wollten sich auf einen weiteren Versuch vorbereiten. Dann knackte es leise und ein kleiner Stein kullerte in die Schlucht. "Warte! Hast du das gehört?", Klea stupste Hanje an. "Ja, da war ein Knacken oder?" Beide starrten so gebannt auf die Felsen, als könnte ihr gemeinsamer Blick die Brocken bewegen. Dann krachte es lauter und die ersten großen Brocken lösten sich von den Schluchtwänden, um in die Tiefe zu stürzen. Das bis dahin stabile, stützende Fundament, dass Steinschläge verhindert hatte, zerbrach und entließ vor den erstaunten Augen von Shyera und Bragi eine Lawine aus schweren Felsbrocken in die Schlucht. Große Findlinge fielen nicht einfach nur hinunter, sondern walzten zum Unglück der angreifenden Utorianer nun durch die Schlucht den Hang hinab und überrollten alles, was nicht fliehen konnte. Der Großteil der Angreifer überlebte die Katastrophe nicht.

Hanje und Klea sahen sich erstaunt und mit großen Augen an: "Wahnsinn!"

Die Schlacht währte noch wenige Stunden, doch mussten sich die Utorianer zum Schluss geschlagen zurückziehen. Sie hatten hohe Verluste hinnehmen müssen und suchten ihr Heil in der Flucht. Doch die Taernier folgten ihnen und jagten sie weit über die Grenzen Haligards hinaus, bis zurück nach Taern.
Nach mehreren Jahren Krieg kehrten die Taernier in ihre Heimat zurück, um schreckliche Rache zu üben. Sie bezwangen die Invasoren und vertrieben sie aus ihrem Land, befreiten es und stellten den Frieden wieder her. Mit ihren neuen Verbündeten aus Haligard begann der Wiederaufbau von Taern, mit dem Blick auf eine friedliche Zukunft.

Es sollte keinen Krieg in diesem Taern mehr geben.



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5 June 2017 18:03

Liebe Community!

Der ein oder andere von Euch ahnt oder weiß sicherlich, worauf unsere Geschichte hinaus will: Ja, der Krieg ist vorbei und unsere Geschichte kommt zu einem Ende, zumindest in unserer deutschen Version von "Taern - Blut. Tod. Vergeltung."
Nach drei aufregenden Jahren voller Abenteuer und Abwechslungen, müssen wir Euch leider mitteilen, dass unser Spiel am 30.07.2017 seine Logintore endgültig schließt.

Wir haben lange und gründlich über diesen Schritt nachgedacht, natürlich auch mit Blick auf die kommende 3D Version von Taern.
Taern ist ein außergewöhnliches Spiel, mit vielen sehr individuellen Figuren und Geschichten sowie Spielmechaniken, die man so schnell nicht wieder finden kann.
Wir hatten auch das große Glück, erste Blicke auf die 3D Version von Taern werfen zu können, sogar den Testserver zu besuchen.
Es ist beeindruckend, was die Entwickler von Whitemoon dort geschaffen und aus dem kleinen Spiel Taern gemacht haben und noch machen.

Wir möchten Whitemoon an dieser Stelle alles nur erdenklich Gute und weiterhin viel Erfolg mit dem Spiel wünschen!

Dennoch mussten wir uns der Wahrheit stellen, und diese ist sehr ernüchternd.

Aus der Sicht des deutschen Marktes ist Taern ein Browserspiel, das eine sehr kleine Lücke füllt, sich aber zeitgleich mit vielen, wesentlich größeren und etablierten Browserspielen messen musste. Das haben wir versucht und es wurde über lange Zeit Marketing in vielen Formen betrieben, doch leider nicht mit den erhofften Erfolgen. Und wie wir sicherlich alle wissen, kann eine Firma den Faktor der Wirtschaftlichkeit ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr ignorieren.

Natürlich haben wir eine Zeit lang die Hoffnung gehegt, dass mit der 3D Version noch einmal Leben in unsere kleine Welt von Taern gebracht werden kann. Doch auch hier müssen wir der Wahrheit ins Gesicht sehen. Taern mag einzigartig sein und durch die 3D Version neuen Glanz erhalten, dennoch gibt es weiterhin hunderte Browserspiele, die den Geschmack wesentlich größerer Spielergruppen treffen, und unserem Spiel damit nur sehr wenig Raum zum Überleben lassen.

Nun werden sich sicherlich einige unter Euch fragen, warum unser deutsches Taern nicht locker mit der polnischen oder englischen Version mithalten kann. Die Erklärung ist einfach: Taern ist in anderen Regionen und vor allem in Polen bereits fest etabliert, quasi ein Gigant in der polnischen Spielszene. Taern hat in Polen Kultstatus erreicht, weil es dort wesentlich mehr Spieler gibt, die das Spielprinzip lieben und weniger direkte Konkurrenten (auf polnisch) in der Spieleszene existieren. Außerdem finden dort Browsergames mit weniger technischem Anspruch weitaus mehr Anklang, da sie auf nahezu jedem Rechner auch gespielt werden können.

Da wir nicht sehen, dass Taern diesen Status jemals im deutschen Raum erreichen kann, werden gamigo und Whitemoon die Zusammenarbeit in beiderseitigem Einverständnis nach 3 Jahren zum 30.07.17 beenden.

Eine weitere Frage möchten wir an dieser Stelle auch gleich beantworten: Wird es einen Charakter-Transfer zu einem anderen Server geben?
Wir sind im Gespräch und versuchen, Euren Charakteren eine neue Heimat anbieten zu können. Whitemoon sicherte uns zu, dass sie uns ein Tool bauen, dass Eure Charaktere auf den englischen Server transferieren kann. Wir wissen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau, wie das ablaufen wird, werden Euch jedoch hier auf dem Laufenden halten.

Auch wenn wir nun dem Ende von "Taern - Blut. Tod. Vergeltung." entgegen sehen müssen, möchten wir die restliche Zeit mit Euch dieses tolle Spiel feiern und genießen, solange wir noch können. Wann immer es uns möglich ist, wollen wir versuchen, Euch noch den ein oder anderen Wunsch zu erfüllen und von Zeit zu Zeit noch Events der ganz anderen Art zu veranstalten.

Wir bedanken uns für Eure langjährige Treue!
Euer Taern-Team

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21 June 2017 9:29

Liebe Community,

auf mehrfachen Wunsch einiger Spiele, haben wir den Silberlinge-Shop wieder eröffnet. Wir werden ihn am 03.07.17 dann endgültig schließen. Bitte bevorratet Euch rechtzeitig, damit Ihr genug Silberlinge für Eure Bedürfnisse auf dem Account verfügbar habt!

Liebe Grüße,
Euer Taern-Team

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